Account



Konto; Bezeichnung für die Einrichtung einer Zugangsberechtigung zu einem Netzwerk, Mailbox, auch Internet-Provider; enthält Benutzernamen und Passwort, die vom Anwender beim Zugriff eingegeben werden müssen.

Admin-C



Der Admin-C (administrative contact) ist der administrative Ansprechpartner einer Domain; Er ist nicht automatisch der Inhaber der Domain, auch wenn es im privaten Bereich eher die Regel ist. Der Admin-C ist gegenüber dem Domaininhaber weisungsgebunden und handelt in seinem Auftrag.

Adwords



"AdWords" ist eine Werbetechnik des Suchmaschinenbetreibers GOOGLE. Der Kunde bucht dabei bestimmte Keywords. Wenn diese Keywords, die üblicherweise in einem sachlichen Zusammenhang mit der Website des Kunden stehen, von Nutzern der Suchmaschine als Suchanfragen eingegeben werden, werden am Rand die Werbelinks der AdWord-Kunden eingeblendet.

API



"Application Programming Interface", Anwendungsprogrammierschnittstelle.

Eine von einem Betriebssystem oder einem Anwendungsprogramm vorgegebene Schnittstelle, über die anderen Anwendungen standardisierte Software-Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden. Durch eine API werden vordefinierte "Programm-Bausteine" (für Grafik, Ein- und Ausgabe, Datenaustausch) zur Verfügung gestellt, die die Programmierung neuer Anwendungen vereinfachen. Sorgt auch dafür, dass alle Programme, die auf einer API basieren, eine möglichst einheitliche Benutzeroberfläche und Funktionsweise erhalten. Der Anwender bewegt sich damit auch bei einem neuen Programm in vertrauter Umgebung, er kennt sich gleich aus.

Attachment



Bedeutet wörtlich übersetzt "Anhängsel" oder "Anlage". Wird an eine E-Mail angehängt und mit ihr übermittelt und kann eine Text-, Bild-, Sound- oder sonstige Datei sein.

Auflösung



Die Auflösung gibt die Anzahl der Informationseinheiten (Bildpunkte) pro Flächeneinheit an. Eine Computergraphik besteht (im Gegensatz zu einer Photographie) aus orthogonal angeordneten Bildelementen oder Pixel (kurz für picture elements). Manchmal wird in die Auflösung auch die Farbtiefe (Anzahl der darstellbaren Farben) angegeben.

Die Auflösung einer bestimmten Bilddatei hängt von dem sie reproduzierenden Ausgabegerät ab. Wird die Graphik am Monitor dargestellt, so geht man meist von einer Auflösung von 72 dpi (dots per inch) aus. Typische Druckerauflösungen sind 300, 600, 720 oder mehr dpi. Die Größe einer Grafik oder eines Bildes wird meist dadurch angegeben aus wie vielen Bildpunkten es in der Breite und Höhe besteht.

Bei PC-Monitoren wird (nicht ganz korrekt) ebenfalls von Auflösung gesprochen. Abhängig von der Grafikkarte können verschiedene Auflösungen eingestellt werden; bei größerer Auflösung kann mehr Information auf derselben Anzeigefläche dargestellt werden, die dargestellte Information (etwa Buchstaben) wird dadurch natürlich kleiner. Die ideale Auflösung ist daher von der Monitorgröße abhängig und beträgt bei 14 Zoll-Monitoren 640x480 Pixel (=VGA), bei 15 Zoll 800x600 (=SVGA), bei 17 Zoll 1024x768 (=XGA), bei 21 Zoll bis zu 1600x1280.

Backup



Sicherungskopie eines Datenbestandes; ermöglicht bei regelmäßiger Anwendung die Wiederherstellung des Datenbestandes bei Hard- oder Software-bedingter Datenbeschädigung oder -vernichtung. Kann automatisiert auf eigenen Bandlaufwerken (Streamern) erfolgen oder auf weiteren Festplatten, CD-R(W), ZIP oder ähnlichem. Am sichersten ist es, die Datensicherung abgesondert vom PC aufzubewahren.

Banner



Grafisch gestaltete Werbefläche im WWW; auch Werbe-Banner oder Banner-Ad genannt. Ein Banner ist eine Werbe-Anzeige in Form einer Grafik, die auf einer Web-Site platziert ist und einen direkten Link zur Site des Werbetreibenden hat. Banner-Grafiken liegen in der Regel als GIF-Dateien vor. Sie bestehen oft aus Animationen, da bewegte Bilder eine größere Anzahl von Nutzern dazu verleiteten, auf einen Banner zu klicken und damit die Seite des Werbenden aufzusuchen.

Folgende Größen sind üblich:


  • Voll-Banner: 468x60 Pixel
  • Halb-Banner: 234x60 Pixel
  • Button: 125x125
  • Leaderboard: 728x90
  • Large Rectangle: 336x280
  • Medium Rectangle: 300x250
  • Skyscraper: 120x160
  • Wide Skyscraper: 160x600

Blog



Weblog, kurz Blog, ist eine Art Logbuch im WWW oder Online-Tagebuch, das es mit Hilfe eines speziellen Programmes den Besuchern einer Website erlaubt, nach einer Registrierung dort eigene Einträge zu erstellen. Die Einträge werden in chronologischer Reihenfolge dargestellt. In letzter Zeit hat sich eine "Blogger-Szene" zu verschiedensten Themen herausgebildet.

Browser



Multifunktionales Programm zum Navigieren im WWW und zur Darstellung von Websites, wobei die Darstellung nicht bei jedem Browser ganz gleich erfolgt. Der erste bedeutende Browser war der Netscape Navigator. Später gewann der Microsoft Internet Explorer (kurz IE) immer mehr an Bedeutung und errang teilweise über 80 Prozent Marktanteil. Inzwischen sind Opera, Mozilla, Chrome und Safari dazugekommen.

Cascading Stylesheets



Mit Hilfe von kaskadierenden Stilvorlagen (CSS) können besonders im Hinblick auf einheitliches Design verbesserte Möglichkeiten für das Layout von Web Sites geschaffen werden. Durch den kaskadierten (hierarchischen) Aufbau können mehrere Vorlagen verbunden und durch änderung einer Datei eine Vielzahl von HTML-Dokumenten schnell und flexibel neuen Anforderungen angepasst werden. Mit der Standardisierung der neuen Möglichkeiten beschäftigt sich das W3C.

CMS



Content Management System; Software zur Aktualisierung von Web-Inhalten, mit der es möglich ist, ohne Kenntnis von Web-Technologie, über ein Eingabefenster Texte und andere Inhalte in eine Website zu stellen.

Cookies



Cookies (= Kekse) sind Daten, beim Besuch mancher Websites auf dem Computer des Besuchers gespeichert werden, um die Website auf seine persönlichen Daten abzustimmen (so etwa das Webboard der Richtervereinigung, das Besucher mit Namen begrüßt und Veränderungen seit dem letzten Besuch anzeigt). Die Informationen werden dann beim nächsten Aufruf abgefragt. Manche Cookies, mit denen das Interesse des Besuchers ausgekundschaftet wird, sind allerdings aus datenschutzrechtlichen Gründen bedenklich. Cookies können ohne Gefahr gelöscht werden, allerdings kann es dann dazu kommen, dass bestimmte Websites nicht mehr in ihrem vollen Umfang abgerufen werden können.

Datenbank



Unter Datenbank versteht man einerseits ein Programm zur Datenbankverwaltung, wie etwa Microsoft Access, dBase, SQL, usw. Eigentlich sind das aber nur Datenbank-Programme, also Programme zum Anlegen und Verwalten von Datenbanken. Als Datenbank im eigentlichen Sinn versteht man eine Sammlung von Daten, die strukturiert sind und miteinander in Bezug stehen. Dazu werden Informationen in Tabellen aufgelistet, die wiederum aus einzelnen Feldern mit spezifischen Informationen bestehen. Datenbanken genießen Schutz als urheberrechtliche Werke nach §§ 40f ff oder, wenn sie zwar keine Werkqualität aufweisen, aber doch ihre Anlage eine wesentliche Investition erfordert hat, Leistungsschutz nach den §§ 76c ff UrhG. Hingegen genießt das Programm zur Verwaltung urheberrechtlichen Schutz als Computerprogramm (§§ 40a ff). Die damit verliehene Berechtigung ist außerdem durch die Lizenz abgesteckt.

Disclaimer



Rechtliche Ausschlussklausel (Gewährleistung, Haftung für Richtigkeit) für Websites.

Domain



Jeder Internet-Server ist durch seine IP-Adresse eindeutig im Netz identifizierbar. Diese besteht aus 4 jeweils durch einen Punkt getrennten Zahlen zwischen 0 und 255 (etwa 213.174.49.133). Da solche Zahlenkombinationen nicht sehr anwenderfreundlich sind, wurden die Domains eingeführt. Hierbei handelt es sich nur um die Umwandlung der IP-Adresse in Buchstaben und Wörter, etwa für die obige IP-Zahl: www.jumediavision.de. Die erste Bezeichnung (www) bedeutet dabei, dass der Server dem World Wide Web angehört, das zweite Wort (jumediavision) dient der Individualisierung des Unternehmens und bei der letzten Buchstabenkombination (de) handelt es sich um die sogenannte Top Level Domain, die entweder für ein Land steht - country TLD - (de = Deutschland, at = österreich, it = Italien, us = Amerika, usw) oder eine Behörde oder Organisation - generic TLD -(com für kommerzielle Angebote, edu für Bildungseinrichtungen, gov für staatliche, mil für militärische Einrichtungen und org für nicht kommerzielle Organisationen). Die Koordination der Vergabe von Top-Level Domains wurde bis 1999 von der IANA (Internet Assigned Numbers Authority, einer Behörde der US-Regierung) und der NSI (Network Solutions Inc.), zu der auch die InterNIC gehört, aufgrund eines Exklusivvertrages mit der Regierung durchgeführt und an die jeweiligen Länder-NICs (Network Information Centers) weitergeleitet. Dann wurde von der US-Regierung die nicht kommerzielle ICANN (Internet Corporation of Assigned Numbers) damit beauftragt. Diese ist nun zuständig für die Vergabe von IP-Adressen, Protokoll-Regelungen und DNS-Management. Sie bestellt auch Unternehmen für die Domainvergabe. Die ICANN hat bis Mai 2000 vier Online-Schiedsgerichte für Domain-Streitigkeiten eingerichtet. Für eine eigene Domain ist eine einmalige Anmeldungs- und eine jährliche Nutzungsgebühr zu entrichten. Für das Aufsuchen von Websites wird praktisch ausschließlich dieses DNS verwendet. Die Bezeichnungen bekommt man entweder als Tip von anderen Internetnutzern, aus Zeitschriften (meist auch schon in der Werbung enthalten), von Briefanschriften oder Visitenkarten und von den Suchprogrammen im Internet, bei denen man nur Stichworte eingeben muss (mit dem Firmenkern erzielt man meist gute Ergebnisse). Häufig ist es auch möglich, die richtige Adresse einfach zu erraten (z.B. www.ard.de, www.zdf.de, www.sony.de, www.bmw.de... Die Domains spielen auch in der Judikatur der Gerichte bereits eine große Rolle, weil der genauen Bezeichnung der Domain eine wichtige Rolle bei den Suchprogrammen zukommt. Geschäftstüchtige Leute haben sich daher vorsorglich klingende Namen als Domain reservieren lassen und wollten diese dann an die betreffenden Firmen verkaufen. Dies bezeichnet man als "Domaingrabbing. Dass Domains einen enormen wirtschaftlichen Wert (vor allem für die Werbung) haben können, zeigt der fast skurrile Fall des Zwergstaates Tuvalu (26 km², Hauptstadt Funafuti). Dieser winzige Inselstaat in der Nähe der Fidschi-Inseln mit 11.000 Einwohnern erhielt bei der Verteilung der Länder-Domains die Endung tv zugewiesen, die offenbar eine enorme Anziehungskraft für große Fernsehanstalten hat. Eine kanadische Marketing-Firma kaufte nämlich dem Staat die Domain für ATS 300 Millionen zuzüglich einer jährlichen Einnahmenbeteiligung, die weitere ATS 800 Millionen bringen könnte, ab; ähnliche Geschäfte dürften die Weihnachtsinseln (cx) und Cocos Island (cc, siehe Firma Libro) gemacht haben.

DSL



Digital Subscriber Line; Technologie zur digitalen Hochgeschwindigkeitsübertragung mit großer Bandbreite von Daten über Telefonleitungen aus Kupferkabel. Es gibt eine Vielzahl von DSL-Technologien, die manchmal auch als xDSL zusammengefasst werden und sich in Bandbreite und Geschwindigkeit unterscheiden: ADSL, SDSL, HDSL, VDSL; T-DSL ist die Bezeichnung, unter der die Deutsche Telekom ihre ADSL-Technologie vermarktet.

E-Commerce



Elektronsicher Geschäftsverkehr; Einkauf über das Internet.

E-Mail



Kurzform für Electronic Mail; übersetzt: "Elektronische Post"; die meistgenutzte Funktion des Internet. Elektronische Briefe sind in der Regel Textmitteilungen, die innerhalb eines Kommunikationsverbundes (Online Dienst, Firmennetz oder Internet) von einem Teilnehmer zum anderen geschickt werden können. Es müssen hierfür nicht beide Teilnehmer gleichzeitig mit dem Netz verbunden sein; der Absender muss lediglich die E-Mail-Adresse des Empfängers kennen und schickt die Nachricht an dessen Postfach. Der Empfänger lädt sie auf seinen Computer, wenn er wieder mit dem Internet verbunden ist. Die übermittlung geschieht innerhalb von Sekunden (Intranets) bis maximal Minuten; vereinzelt (und veraltet) werden aber auch Systeme eingesetzt, die nur tagesaktuell arbeiten (so z.B. das geplante System der Justiz). Im Prinzip funktioniert die E-Mail ähnlich wie das Fax, nur wird die Nachricht nicht als Bild übermittelt, sondern als Text, der auf dem Computer des Empfängers beliebig weiterbearbeitet werden kann. Texte und Bilder (als Attachments versendet) werden außerdem digital, d.h. ohne Qualitätsverlust übermittelt. Zur Verwendung von E-Mail benötigt man ein spezielles Programm, den sogenannten "Mail-Client". In Windows95 oder 98 ist aber bereits ein solches integriert (Outlook Express). Bei der Verwendung von E-Mail muss man damit rechnen, dass der Briefpartner eine Reaktion binnen Stunden spätestens am nächsten Tag voraussetzt.

E-Mail-Adresse



Analog zu herkömmlichen Postanschriften erhalten Teilnehmer eines Online Dienstes, einer Mailbox oder des Internet eine Adresse, an die man E-Mail-Nachrichten schicken kann. Die E-Mail-Adresse verweist nicht auf den Rechner des Adressaten, sondern auf sein Postfach beim Online Dienst oder Provider. Innerhalb von Online Diensten entspricht die E-Mail-Adresse meist der Benutzerkennung des jeweiligen Anwenders. Im Internet wird noch eine Zeichenfolge angehängt, die in der Regel aus dem Zeichen @ (gesprochen englisch "at") und dem Namen der Domain besteht. Ein Beispiel für eine Internet E-Mail Adresse: "s.schmidbauer@jumediavision.de" (gesprochen: s-dot-schmidbauer-at-jumediavision-dot-d-e).

FTP



FTP steht für "File Transfer Protocol", und regelt die übertragung von (auch Nicht-Text-)Dateien im Internet.

FTP-Server



FTP-Server sind Internet-Rechner, die das FTP-Protokoll benutzen und Dateien, Verzeichnisse und sogar ganze Festplatteninhalte Internetanwendern für den Download zur Verfügung stellen. Auf einem FTP-Server muss man sich zunächst anmelden (Login), woraufhin die Zugriffsrechte auf bestimmte Verzeichnisse geregelt werden. Auf vielen FTP-Servern kann man sich mit der Benutzerkennung "Anonymous" und der eigenen E-Mail-Adresse als Passwort anmelden. Für die Verbindung zu einem FTP-Server braucht man entweder ein spezielles Programm (zum Beispiel FIleZilla) oder einen guten Webbrowser (der jedoch meist nur einen im Vergleich zu einem spezialisiertem Programm eingeschränkten Funktionsumfang bietet).

Google



Google ist eine Suchmaschine des US-Unternehmens Google Inc.

Header



Teil eines Datenpakets, das die Quell- und Zieladresse samt den Zwischenstationen - jenen Servern (Relais), die es nur weitergeleitet haben -, die Checksumme und andere Informationen enthält. Ein Header befindet sich beispielsweise am Anfang einer E-Mail, er wird dort aber normalerweise vom E-Mail-Programm nicht angezeigt, kann aber mit dem Optionen-Menü des Mailprogrammes sichtbar gemacht werden. Wenn der Header nicht gefälscht ist, lassen sich die genannten Informationen daraus ablesen.

Homepage



1. Die Startseite im Browser, also die Seite, die erscheint, wenn man im Browser auf das Haus-Symbol klickt.

2. Die erste Seite eines Angebots im WWW. In der Regel erfüllt die Homepage die Funktion eines Inhaltsverzeichnisses des gesamten WWW-Angebots des jeweiligen Anbieters (auch WWW-Seiten von Privatpersonen, die sich und ihre Interessen im WWW präsentieren, werden Homepage genannt). Befinden sich mehrere HTML-Seiten in einem Verzeichnis eines WWW- Servers, wird meist die Seite mit dem Dateiname INDEX.HTML (oder index.htm) zur Homepage.

Host



Computer in einem Netzwerk, der Applikationen oder Daten für andere Computer (die Clients) in Verwahrung nimmt.

Hosting



Ablage einer Website (oder eines anderen internetfähigen Inhalts) auf einem fremden Webserver - meist bei einem Provider - und meist gegen Entgelt.

HTML



HyperTextMarkupLanguage. HTML ist eine Text-Auszeichnungssprache. Diese enthält keine Anweisungen oder Befehle, sondern Marken (Tags). Mit diesen Marken werden Textteile, nämlich logische Bestandteile eines Dokumentes, genannt Elemente, wie zum Beispiel überschriften, Textabsätze, Tabellen, Listen, Grafikreferenzen oder Querverweise eingegrenzt (zwischen Anfangs- und End-Tags), um die Darstellung des Textes zu beeinflussen (z.B. Formatierung) oder auf eine andere Seite zu verweisen (Hyperlink). Eine HTML-Seite wird daher geschrieben, nicht programmiert; der Urheber einer HTML-Seite ist Autor, nicht Programmierer. Wenn manchmal von "Programmieren" einer Website gesprochen wird, so ist das falsch. Dies bedeutet, dass eine Website an sich keinen urheberrechtlichen Schutz als Computerprogramm (§§� 40 a bis 40e UrhG) genießt.

Bei in HTML-Seiten des öfteren eingebetteten Java oder Javascript handelt es sich hingegen um Programme; diese Teile können daher - bei entsprechender Schöpfungstiefe (siehe unter "Werk") auch urheberrechtlichen Schutz genießen.

Alle Querverweise und Formatierungen werden durch, in eckige Klammern geschriebene, HTML-Tags ("Etiketten" oder "Marken") im Text erzeugt. Die Verweise dienen dazu, verschiedene Seiten beziehungsweise mehrere Dokumente miteinander zu verbinden, die Formatierungen dienen dem Text-Layout. Sie können den Quelltext einer Seite sichtbar machen, wenn Sie im Menü Ansicht auf "Quelltext anzeigen" klicken.


<html>
<head>
<title><⁄title>
<⁄head>
<body bgcolor="#F0EEF2" text="#000000" link="#008000" vlink="#006600" alink="#00CC00"> <h1 align="center"><font color="#5A05BE" size="5">Begriffe rund um Internet und E-Commerce<⁄font><⁄h1>


HTML-Text wird innerhalb des WWWs über das HTTP (HyperTextTransferProtocol) übertragen. Dem HTTP liegt das TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) zugrunde, das als einheitlicher Standard das Kommunizieren von Computern ermöglicht, die sonst völlig inkompatibel sind (z.B. IBM-kompatibler PC und Apple Macintosh, Unix-Systeme, Sun-Workstations usw.)

Ein WWW-Browser verarbeitet diese Befehle und zeigt die Ergebnisse auf dem Bildschirm an, wobei die Anzeige bei verschiedenen Browsern differieren kann.

HTTP



Steht für "Hyper Text Transfer Protocol" und ist ein Protokollstandard im WWW, der die übertragung von HTML- Seiten regelt. HTTP ist ein Protocoll im Application Layer der TCP/IP-Protokoll-Suite.

Hypertext



Methode zur Präsentation und Vernetzung von Information. Websites bestehen nicht aus normalem Text, wie man ihn von einem Schreibprogramm gewohnt ist. Vielmehr handelt es sich um sogenannten Hypertext, der in HTML (HyperTextMarkupLanguage) geschrieben ist. Das, was Sie am Bildschirm auf einer Internetseite sehen, ist nur das, was der Browser in Umsetzung dieser Marken anzeigt. Websites werden auch nicht von allen Browsern gleich angezeigt. Sie können den Quelltext einer Seite sichtbar machen, wenn Sie im Menü Ansicht auf "Quelltext anzeigen" klicken.

Impressum



Ein Impressum (lat. impressum "Hineingedrücktes" bzw. "Aufgedrücktes") ist eine gesetzlich vorgeschriebene Herkunftsangabe in Publikationen, die Angaben über den Verlag, Autor, Herausgeber oder Redaktion enthält, vor allem um die presserechtlich für den Inhalt Verantwortlichen kenntlich zu machen. Oft werden auch zusätzliche Informationen wie Druckerei, Erscheinungsweise, Erscheinungsjahr und Erscheinungsort aufgeführt.

Je nach Art der Publikation und konkreter Gesetzeslage müssen oder mussten auch zusätzliche Angaben, beispielsweise zur steuerlichen Situation des Herausgebers oder eine erfolgte Prüfung durch die Zensur, enthalten sein. In Deutschland ist die Impressumspflicht für Druckwerke wie Zeitungen und Zeitschriften in den Pressegesetzen der einzelnen Bundesländer geregelt. Ein Impressum soll schnell zu finden und leicht zu erkennen sein. (www.wikipedia.de)

Internet



auch kurz "Net" oder "Netz" genannt; hat sich aus einem militärischen, später universitären elektronischen Nachrichtensystem entwickelt. Es besteht aus über die ganze Welt verstreuten Computern, die mit eindeutigen IP-Zahlen adressiert sind und über Funk oder Leitungen nach dem TCP/IP Standard kommunizieren. Seinen Aufschwung hat es Anfang der 90er Jahre mit der Entwicklung von Hypertext genommen, der mittels der Verwendung von Browsern die einfache Navigation im immensen Datenangebot ermöglicht. Dadurch entstand das World Wide Web (WWW), das vielfach als Synonym für das Internet verwendet wird. Andere Dienste des Internet sind E-Mail, FTP und Newsgroups.
Ursprünglich eine nicht auf Gewinn gerichtete Einrichtung, die ihre Wurzeln im militärischen Bereich hat und im universitären Bereich zu einem weltumspannenden Netz geworden ist, wurde das Internet ab der zweiten Hälfte der 90er Jahre immer mehr kommerzialisiert, was zum einen seiner Verbreitung förderlich war, andererseits aber auch von vielen aufgrund der negativen Auswirkungen bedauert wird.

Anfänglich gerne als "rechtsfreier Raum" gesehen, ist es mittlerweile zu einem Abbild der realen Welt geworden mit allen Positiva und Negativa. Die Besonderheit, die immer wieder zu rechtlichen Problemen führt, ist, dass immer wieder der Eindruck einer privaten Community entsteht, defakto aber alles, was ins Internet gestellt wird, weltweit publiziert wird, was rechtlich auf verschiedenen Gebieten (z.B. Medienrecht, Urheberrecht) Konsequenzen hat. Das Hauptproblem ist aber, dass Inhalte, die weltweit abrufbar sind, unzähligen Rechtsordnungen unterliegen.

Internet Explorer



Ursprünglich einer der zwei Haupt-Browser (neben dem Firefox) von Microsoft, hat er in den ersten Jahren dieses Jahrhunderts seinen Rivalen hinter sich gelassen. Ist in Windows-Betriebssystemen enthalten und derzeit in der aktuellen Version 9. am Markt, die Version 10 ist im Entstehen. Nachdem der Internet Explorer in den letzten Jahren wegen ständiger Sicherheitslücken ins Gerede gekommen ist (die vielen Features und automatischen Funktionen sind zugleich Angriffspunkte für Schädlinge), haben wieder alternative Browser einen kleinen Marktanteil erreicht, vor allem Opera und Mozilla.

IP-Adresse



Bei Netzwerken, die mit dem TCP/IP arbeiten, also auch im Internet, ist jeder Rechner über eine numerische Adresse identifiziert. Eine IP-Nummer besteht aus 4 maximal dreistelligen Zahlen von 0 bis 255 (z.B. 195.195.85.72). Dahinter steckt das Binärsystem, da der Computer nur 0 und 1, also zwei Zahlen versteht. 0 bis 255 sind insgesamt 256 Zahlen oder eben 28. Dies ermöglicht insgesamt 2564 oder 28x28x28x28=232 Adressen; man spricht daher auch von einer 32-bittigen (4x8) Adresse oder IPv4 (Internet Protokoll Version 4).

Da trotz dieser vielen Möglichkeiten der Zahlenraum im Internet knapp geworden ist, steht die Erweiterung des Adressraumes bereits bevor. IPv6 bringt eine 128-bittige Adresse.

Webserver haben meist eine statische IP-Adresse, Computer zum Internetsurfen eine dynamische IP-Adresse, die vom Access-Provider aus seinem Nummernpool dynamisch zugewiesen werden. Hier können Sie die derzeitige Adresse Ihres Computers feststellen:

Unter bestimmten Umständen muss ein Provider darüber Auskunft geben, wann welchem Kunden eine bestimmte IP-Adresse zugewiesen war; siehe dazu im Kapitel Auskunftspflicht. Damit er dieser Pflicht auch nachkommen kann, ist in Zukunft eine verpflichtende Speicherung dieser Daten vorgesehen; siehe Kapitel Vorratsdatenspeicherung.

ISP



"Internet Service Provider", siehe Provider.

Java



Programmiersprache, die syntaktisch an die Sprache C++ angelehnt ist. Da es sich bei Java um eine kombinierte Compiler/Interpreter-Sprache handelt, ist sie weitgehend plattformunabhängig einsetzbar. Der Quellcode wird zunächst in Byte-Code kompiliert (übersetzt), der in weiterer Folge über das Internet übertragen werden kann und dann von einem Interpreter, der meist in einem Webbrowser integriert ist, abgearbeitet wird. Damit Java-Programme lauffähig sind, ist daher nur ein Interpreter notwendig, der jeweils an das entsprechende Betriebssystem angepasst ist; das Programm selbst kann unverändert auf verschiedenen Computern laufen. Java ist von der Firma SUN entwickelt worden. Mit Java lassen sich ohne viel Aufwand ganz verschiedene Anwendungen (applications), die unabhängig von einer Interpreterkonsole (etwa einem Browser) sind, sowie sogenannte "Applets", schreiben, die anschließend mit einem Javacompiler übersetzt werden.

JavaScript



JavaScript ist eine einfache Skript-Sprache für das WWW und Intranet. Außer dem Namen hat JavaScript nicht sehr viel mit Java gemein. Es wird eingesetzt um den Inhalt des Browserfenster zu verändern und der Website Dynamik zu verleihen. Interaktion mit dem Nutzer kommt dabei nicht zu kurz. Ein gutes Beispiel ist die Webseite, auf der Sie sich gerade befinden: Durch Klick auf einen Buchstaben werden Sie dynamisch zu den richtigen Artikeln weitergeleitet. Microsoft nennt seine Version von JavaScript JScript.

LAN



Local Area Network; Lokales Netzwerk. Netzwerk, das typischerweise Rechner verbindet die sich im selben Gebäude befinden. LANs können durch WANs miteinander verbunden werden. Ein LAN erreicht die höchsten erzielbaren übertragungsraten, es hat die höchste Bandbreite.

Login



Das Anmelden und das Autorisieren eines Anwenders in einem Netzwerk oder einem anderem Kommunikationssystem wie einem Online Dienst. Die Login-Prozedur umfasst dabei den gesamten Vorgang vom Wählen der Telefonnummer des Dienstes über diverse Passwortabfragen bis hin zum geschlossenen Verbindungsaufbau.

Logout



Gegenteil von Login, also das Beenden einer bestehenden Datenverbindung zu einem Provider oder einem Online Dienst.

Mail-Box



engl. "Briefkasten"; bezeichnet den einem Account zugeordneten Speicherbereich für E-Mail. Die Mail-Box sollte regelmäßig abgefragt werden. Dabei werden die in der Zwischenzeit eingelangten E-Mails vom Server auf den eigenen Computer übertragen.

Mail-Server



Ein Server, bei größeren Providern ein Verbund aus Servern, unterteilt in Posteingangsserver, der für den Empfang von E-Mail zuständig ist und Postausgangsserver, der für den Versand zuständig ist. Den jeweiligen Servernamen kann man im Mailprogramm (bei Outlook oder Outlook Express unter Extras/Konten) abfragen. Die Postfächer für Postein- und Postausgang können auch bei verschiedenen Providern liegen. Versenden und Abruf von E-Mail erfolgt mittels SMTP (simple mail transfer protocol) oder über ein Webmailinterface (z.B. bei HOTMAIL oder GMX, aber auch bei den meisten öst. Providern möglich und für den Mailverkehr unterwegs praktisch). Ein Webmailinterface ist eine Website, die mit dem Browser aufgerufen wird und über eine User/Passwort-Abfrage die E-Mail-Verwaltung ermöglicht.

Meta-Tags



HTML-Befehle, durch die weitere Angaben zur Seite und zum Autor generiert werden. Sie befinden sich im HTML-Quellcode am Beginn der Seite, werden aber im Browser nicht angezeigt. Internet-Suchmaschinen lesen diese Informationen aber aus und ordnen danach die Site einem Thema zu. Aus diesem Grund werden dort häufig Schlüsselbegriffe abgelegt, damit die eigene Site bestmöglich (möglichst oft) von den Suchmaschinen gefunden wird; kann zu markenrechtlichen oder wettbewerbsrechtlichen Problemen führen, wenn der Site-Betreiber nicht berechtigt ist die Marke zu führen oder der Surfer durch Verwendung eines Begriffes, der in keinem Zusammenhang mit dem tatsächlichen Angebot der Site steht, irregeführt werden soll; man spricht auch von Meta-Tagging (siehe ...); eine ähnliche Methode Suchmaschinen zu täuschen ist das Word Stuffing.

Netzwerk



System von miteinander verbundenen Computern. Ein Netzwerk ermöglicht den raschen Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Rechnern unter Verwendung bestimmter Protokolle. Diese Regeln wie die Daten auf dem Trägermedium (das können elektrische Leitungen, IR-Strahlen oder Funkwellen sein) übertragen werden.
Man unterscheidet homogene und inhomogene Netzwerke: Bei homogenen Netzwerken arbeiten nur Rechner gleicher Bauart und gleichen Betriebssystem zusammen (also etwa nur PCs und MS Windows). Bei inhomogenen Netzwerken sind Computer vieler verschiedener Hersteller mit einer Reihe von Betriebssystemen. Das Internet ist ein Beispiel für ein inhomogenes Netzwerk. Dies ist auch einer der Gründe des Erfolges des Internet: Die Verwendung von Protokollen (TCP/IP) die den Datenaustausch zwischen so gut wie allen beteiligten Rechnern problemlos ermöglichte.
Weiter gibt es noch die Unterscheidung in LAN und WAN.

ODBC



Object Database Connectivity; eine offene Datenbankverbindung; standardisierte Methode, die den Zugriff auf beliebige Datenbanken erlaubt, ohne dass berücksichtigt werden muss, aus welchem Programm oder von welchem Betriebssystem aus der Zugriff erfolgt.

Phishing



Bezeichnung für "Fishing", auch "Passwort-Fishing"; zielt darauf ab, Internet-Nutzer durch gefälschte E-Mails zur Bekanntgabe von persönlichen Daten, wie User-Bezeichnungen, Passwörtern, oder PIN- und TAN-Zahlen zu verleiten. Die Verwendung des "PH" statt "F" stammt aus dem Hackerjargon und wurde dort etwa auch beim "Phreaking" (sich außergewöhnlich verhalten, wie ein Freak auftreten) angewendet.

Pixel



Picture Element; Einzelner Bildpunkt auf einem Monitor (siehe Auflösung). Bei Flachbildschirmen (LCD) kann es zu Pixelfehlern kommen. In diesem Fall leuchten einzelne von den Millionen Pixel ständig weiß; Problem der Gewährleistung; eine gewisse Anzahl von Pixelfehlern ist, abhängig vom Preis, üblich.

POP



1) Post Office Protocol; regelt das Abholen der E-Mails vom Server des Providers;
2) Point of Presence: regionaler Einwahlpunkt eines Internetanbieters.

Provider



Der Internet Service Provider (ISP) stellt als Access-Provider die Zugänge zum Internet (gegen Gebühr) zur Verfügung, als Hostprovider Speicherplatz, als Backbone-Provider internationale Internetverbindungen und als Content-Provider auch Inhalte; in der Praxis trifft man meist auf Mischformen.

Quellcode



Auch Source Code. So wird der von Programmierern erstellte Programmcode einer Software bezeichnet. In dieser Form kann der Code betrachtet oder verändert werden. Der Käufer oder Lizenznehmer einer proprietären Software erhält nur den Objektcode und kann daher das Programm selbst nicht verändern. Bei Open Source Software (z.B. Linux) wird hingegen auch der Quellcode veröffentlicht.

Quelltext



Textanzeige im ursprünglichen Format, in dem sie verfasst ist. Bei den im Internet hauptsächlich üblichen HTML-Seiten zeigt der Quelltext den HTML-Code. Der Quelltext kann im Browser sichtbar gemacht werden; beim Internet Explorer geht das über das Menü Ansicht/Quelltext. Im Quelltext können auch die Meta-Informationen einer Website gelesen werden (in den Meta-Tags).

Ranking



Einordnung in eine Rangliste, Bewertung; Bezeichnung für die Anordnung aus einer großen Datenmenge gefundener Dokumente. Bei der Recherche im Internet mithilfe von Suchmaschinen werden neben den absoluten Trefferzahlen auch die für den Nutzer besonders relevanten Treffer in den Ergebnislisten angezeigt, wobei je nach Anbieter unterschiedliche Methoden der Relevanzbewertung zum Einsatz kommen.

RSS



Rich Site Summary (RSS-Version 0.9), RDF Site Summary (RSS Version 1.0) oder Really Simple Syndication (RSS-Version 2.0). Auf XML basierender, de-facto Standard eines Austausch-Formats für Web-Inhalte. So lässt sich mit Hilfe von frei erhältlicher Zusatz-Software (sog. "Feed-Reader") aus den aktuellen Schlagzeilen eines Online-Mediums, wie etwa ORF.at (siehe) ein persönlicher, nach eigenen Prioritäten gereihter News-Feed zusammenstellen. Der RSS-Feed enthält nur eine Liste der aktuellen Schlagzeilen, allenfalls mit einer kurzen Zusammenfassung, wobei von jeder Schlagzeile ein Link zum Volltext führt. Wird auch von Weblogs verwendet.

RSS-Feeds stellen Informationen zum - allerdings automatisierten - Abruf bereit. Sie werden nicht aktiv versendet und tangieren daher nicht die Anti-Spam-Bestimmung des § 107 TKG.

Ein Problem, das hier eher auftritt, ist die Frage des Urheberrechtes. Ich meine damit nicht den Umstand, dass der Bereitsteller des RSS-Feeds ohne Zustimmung des Urhebers keine fremden Werke (Bilder, Texte, Audio, Video, usw.) publizieren darf; das ist selbstverständlich. Es stellt sich aber auch die Frage, was derjenige darf, der RSS-Inhalte in seine eigene Website einbindet. Der Bereitsteller hat nämlich praktisch keinen Einfluss, wo seine Inhalte überall auftauchen. Es stellt sich daher die Frage, ob er theoretisch dem Betreiber einer Website untersagen könnte, seine Inhalte einzubinden. Bei RSS werden die Inhalte im Gegensatz zum Link automatisch in die fremde Website oder einen sonstigen RSS-Reader übernommen und von diesem nicht nur gespeichert, sondern - im Falle der Website - auch selbst publiziert, also im Sinne des Urheberrechtes der öffentlichkeit zur Verfügung gestellt (§ 18a UrhG). Dabei handelt es sich aber um eine Verwertungsart, die dem Urheber vorbehalten ist und die nur mit seiner Zustimmung erfolgen darf.

Allerdings weiß der Bereitsteller eines RSS-Feeds von diesem Umstand, er stellt seine Inhalte genau deswegen im RSS-Format bereit. Das kann man als zumindest stillschweigende Zustimmung zur Fremdpublikation ansehen. Das würde aber bedeuten, dass der Bereitsteller, der selbst Urheber der Informationen ist, in einem konkreten Fall dem Betreiber einer Website die Weiterpublikation doch untersagen kann - ein Fall der zwar eher unwahrscheinlich ist, aber in der Praxis passieren die unmöglichsten Dinge.

Das alles setzt voraus, dass es sich beim Inhalt des RSS-Feeds überhaupt um ein urheberrechtlich geschütztes Werk handelt, wobei das Schutzniveau allerdings sehr niedrig ist. Selbst wenn dies der Fall ist, kann die Verwendung von Teilen davon (etwa Titel und erster Absatz) durch das Zitatrecht gedeckt sein (§ 46 UrhG). In diesem Umfang ist auch keine Untersagung möglich.

Ein weiteres urheberrechtliches Problem, das auftreten kann, ist, dass bereits der Bereitsteller des RSS-Feeds fremde Urheberrechte verletzt. Dann wird der übernehmer unfreiwillig zum Beteiligten an der Urheberrechtsverletzung und würde für diese auch haften. Allerdings wird er auch hier bei einem durchschnittlichen Feed, der nur Titel und Untertitel umfasst, durch das Zitatrecht gedeckt sein.

Robot



Siehe Webcrawler.

Script



Programme oder Teile davon, die im Gegensatz zu kompilierten (übersetzten) Programmen nicht direkt vom Prozessor ausgeführt werden können, sondern zunächst von einem anderen Programm, z. B. einem Browser oder Webserver, interpretativ abgearbeitet und quasi Schritt für Schritt in Maschinencode umgewandelt werden müssen. Daher sind Skripte in der Regel langsamer als kompilierte Programme. Beispiele für Skriptsprachen sind JavaScript und PERL.

Server



Jeder Internet-Dienst besteht grundsätzlich aus einem Server, der an das Internet angebunden ist. Dieser hat eine ihm eindeutig zugewiesene Domain und IP-Adresse, die ihn unverwechselbar macht. Da ein Server unter verschiedenen IP-Adressen ansprechbar ist, kann er auch mehrere Domains verwalten. Man spricht dann von einem "virtuellen Server" da diese Domains nicht als physikalische Rechner existieren, sondern sich nur ein "realer" Server so verhält, als sei er ein anderer.

Spam



Unerwünschte elektronische Post in Newsgroups oder per E-Mail, meist Werbung. Der Begriff "Spam" ist in der Umgangssprache allerdings mittlerweile zu einem Schlagwort für alle Arten von Werbung und anderen unerwünschten (Massen-) "Belästigungen" geworden, egal, welches Medium (Mail, News, IRC, Web, Fax, SMS usw.) dafür wie missbraucht wurde.

Suchmaschine



Auch: Suchroboter oder einfach Robot; kostenlose (finanzieren sich über Werbung) Programme zum Durchsuchen des Internets: Altavista, Excite, Fireball, Google, Bing, HotBot, Infoseek, Intersearch, Lycos, Yahoo bieten verschiedene Suchoptionen - neben den Verknüpfungen AND und OR auch ADJ, NEAR und FAR u.a.

Man unterscheidet 4 Typen: Webkataloge, Suchmaschinen oder -indices (Spider, Crawler oder Robot), Meta-Suchmaschinen (übergeordnete Suchmaschinen) und Spezialsuchmaschinen.

Die Daten holen sich die Suchmaschinen einerseits mit Hilfe von Robots. Das sind vollautomatische Programme, die alle Websites im Internet durchforsten und Wort für Wort in Text-Datenbanken abspeichern. Je nach Art der Suchmaschine werden die Metatags ausgelesen, die überschriften, die am häufigsten vorkommenden Begriffe oder auch der ganze Seiteninhalt. Zum Teil werden die Daten auch von den Site-Erstellern selbst eingetragen (Suchmaschinenanmeldung). Es gibt dafür auch Programme, die die eigene Website automatisch bei Tausenden Suchmaschinen registrieren.

Nicht immer sollen alle Bereiche einer Website von Suchmaschinen durchsucht werden können. Um Robots aus Bereichen einer Site fernzuhalten, wurde der Robots Exclusion Standard vereinbart, an den sich die meisten Robots auch halten. Entsprechend dem Robots Exclusion Standard liest ein Robot als erstes eine Datei "robots.txt" im Root-Verzeichnis. Diese Datei ist eine einfache Textdatei, die spezielle Anweisungen an die Suchmaschinen enthalten kann. Mit dem Befehl "disallow" wird den Suchmaschinen untersagt, die Site oder Teile davon zu registrieren.

Nach einer Marktforschungsstudie verwenden 80 bis 90 Prozent der Internetsurfer zum Auffinden von Informationen Suchmaschinen. Weniger als 20 Prozent gehen bei der Prüfung der Ergebnisse über die zweite Ergebnisseite hinaus. Daraus ergibt sich die Wichtigkeit, dass die Listung einer Website möglichst weit vorne erfolgt (die Trefferergebnisse werden meist in 10er-Tranchen angezeigt; man spricht in diesem Zusammenhang von Suchmaschinen-Optimierung, d.h. es muss bereits bei der Anlage einer Seite darauf geachtet werden, dass bestimmte Suchbegriffe so positioniert werden, dass die Bedeutung dieser Seite von einer Suchmaschine als hoch eingestuft wird (Seitentitel, überschriften, mehrmalige Verwendung). Webdienstleister, die sich mit Suchmaschinenoptimierung befassen, heißen auch SEO-Agenturen (Search Engine Optimization).

Siehe auch http://www.suchmaschinentricks.de/.

Eine Methode, Suchmaschinen gezielt zu beeinflussen, ist Cloaking.

Tag



Steht für "Etikett", "Auszeichnung" oder "Marke"; einzelnes Kommando der Auszeichnungssprache HTML; fast alle Markierungen bestehen aus einem einleitenden und einem abschließenden Tag (dasselbe Kommando mit einem / davor). Der Text dazwischen ist der "Gültigkeitsbereich" für die betreffenden Tags; die Tags stehen in spitzen Klammern.

Beispiel: *<b>Dieser Text zwischen den beiden Tags wird fett angezeigt<⁄b> ("b" steht für "bold"=fett)

Ergebnis bei den Anzeige im Browser: Dieser Text zwischen den beiden Tags wird fett angezeigt

Tags können noch zusätzlich mit Attributen versehen werden, die das Kommando näher spezifizieren.

Tech-C



Der Tech-C (Technical Contact) ist der Ansprechpartner, der eine Domain in technischer Hinsicht betreut

Traffic



Verkehr; Nutzeraufkommen auf einer Website. Zentrales Kriterium für die Bereitstellung von Leitungskapazitäten.

Urheberrecht



Regelt den Schutz von Werken. Neben dem Urheberrecht im engeren Sinn gibt es noch die Leistungsschutzrechte, die in österreich auch im Urheberrechtsgesetz (UrhG) geregelt sind. Das Urheberrecht wird im Internet sehr häufig tangiert (Texte, Bilder, Musik, Websitegestaltung, usw.). Wenn gelegentlich der aus dem anglikanischen Rechtskreis stammende Begriff Copyright verwendet wird, so gibt dieser den Regelungsumfang des Urheberrechtes nur teilweise wieder; der Begriff Urheberrecht ist weiter und umfasst neben den Verwertungsrechten auch das Urheberpersönlichkeitsrecht.

URL



Uniform Resource Locator; besteht aus der IP-Adresse oder dem Domain-Namen des Ziel-Servers sowie der Pfadangabe und dem Namen der gewünschten Datei. Beispiel:
http://www.microsoft.com/magazine/tips/index.htm:
http ist das Protokoll; www.microsoft.com ist der Domainname des Zielservers; magazine/tips ist der Pfad; index.htm ist die Datei.

Virus



Ein Virus ist ein kleines Programm, das sich selbst an fremde Dateien anhängt oder sich aber auch in die Startanweisungen eines Computers kopiert und so verbreitet. Viren können einfach nur Scherze sein, können aber auch großen Schaden auf einem Computer und noch mehr in Netzwerken anrichten (z.B. die Festplatte zu löschen). Dagegen schützt man sich mit einem Antivirenprogramm (Virenscanner), das in regelmäßigen Intervallen auf den neuesten Stand gebracht (aktualisiert) wird. Im Internet entsteht die Virengefahr in der Regel erst beim Downloaden von ausführbaren Dateien, ein bloßes Betrachten ist meist ungefährlich; es gibt aber auch schon Mechanismen, die beim bloßen öffnen einer Website Veränderungen am Computer des Besuchers bewirken können, beispielsweise Trojaner einschleusen. Die Gefährlichkeit solcher Angriffe richtet sich wie bei Hacker-Attacken nach den Sicherheitseinstellungen des Browsers. Es gibt bereits zigtausende Computerviren verschiedenster Art. Sie richten enorme Schäden an, vor allem durch den Aufwand an Neuinstallationen und Datenrekonstruktionen, aber auch durch Datenverlust.

Was Computer-Viren mit ihren biologischen Artgenossen gemein haben, ist die selbstständige Vervielfältigung und Ausbreitung, wenn sie einmal ein System befallen haben.

Mit der zunehmenden Verbreitung des Internet haben vor allem die E-Mail-Viren sehr zugenommen; bekannte Beispiele sind etwa "Melissa" oder "Loveletter". Man spricht dabei auch von "Würmern" (worms). Derartige Viren können sich binnen Stunden weltweit verbreiten und die Mailsysteme von Firmen und Providern lahmlegen. Der Virus wird dabei als Anhang zum E-Mail (Attachement) verschickt; meist handelt es sich um eine .exe- oder .vbs-Datei. öffnet man diesen Anhang, infiziert der Virus das System und verschickt sich dann unbemerkt an alle Adressaten aus dem Adressbuch des Mailprogrammes (vor allem Outlook). Diese Flut an Mails führt zum Zusammenbruch der Mailserver. Der beste Schutz gegen solche Viren besteht in einem gesunden Misstrauen gegen alle Mail-Attachements. Vor allem darf man sich nicht dadurch täuschen lassen, dass man die Mail von einer bekannten Person zugeschickt bekommt; die Voraussetzung ist ja, dass man im Adressbuch dieser Person steht.

Eine mögliche Gefahr kann auch von Html-Mails (formatierten Mails) ausgehen, in deren Code ebenfalls Schädlinge verborgen sein können. Als sicher gelten hingegen reine Text-Mails, die daher auch zu empfehlen sind.

W3C



World Wide Web Konsortium. Zentrales Entscheidungsgremium für Standards im WWW (z.B. Erweiterungen von HTML). Das W3C wurde vom "Erfinder" des Web, Tim Berners-Lee gegründet, um das volle Potenzial des Webs auszuschöpfen. Dazu werden einheitliche Protokolle entwickelt, die den Fortschritt des Webs fördern und die Interoperabilität sicherstellen.
Das W3C ist ein internationales Industrie- Konsortium, das gegenwärtig mehr als 420 Organisationen als Mitglieder hat.

Webcrawler



Ein Webcrawler (auch Spider oder Searchbot) ist ein Computerprogramm, das automatisch das World Wide Web durchsucht und Webseiten analysiert. Webcrawler werden vor allem von Suchmaschinen eingesetzt.

Webmaster



Der Verantwortliche für die Verwaltung eines Webservers. Häufig wird darunter aber auch der Ersteller und Betreiber einer Website gemeint.

Webseite



Als Website (Zusammensetzung aus Web und Seite), Webdokument, Internetseite oder kurz Seite wird im Zusammenhang mit Webdesign ein Dokument im World Wide Web bezeichnet, das mit einem Browser unter Angabe eines Uniform Resource Locators (URL) von einem Webserver abgerufen werden kann. In diesem Zusammenhang wird auch von einer HTML-Seite oder einem HTML-Dokument gesprochen.

Webserver



Spezialisierter Computer der ständig an das Internet angebunden ist und auf ihm gespeicherte Web-Inhalte (HTML-Dateien und Bilder) zum Abruf mittels Browser bereithält.

Website



Eine Website - im deutschen Sprachgebrauch auch Webauftritt (Internetauftritt), Webpräsenz (Internetpräsenz), Webangebot (Internetangebot) sowie Internetplattform (Webplattform) genannt - ist ein virtueller Platz im World Wide Web, an dem sich meist mehrere Websites (Dateien) und andere Ressourcen befinden. Diese sind üblicherweise durch eine einheitliche Navigation (durch Hypertext-Verfahren) zusammengefasst und verknüpft.

So ist etwa die Wikipedia als Gesamtes eine Website, die im Internet auf einem oder mehreren Host-Rechnern (Servern) gespeichert ist, während das, was im Browser angezeigt wird, speziell als ein einzelnes Dokument (Website) betrachtet wird. Die Website der deutschen Wikipedia umfasst derzeit über eine Million Websites.

Webspace



Speicherplatz für eine Website auf einem Webserver; kann man bei einem Provider mieten; eine geringe Menge (1 bis 5 MB) ist häufig bei Internet-Zugangspaketen mitenthalten.

World Wide Web



Das WWW, kurz Web oder auch W3 ist eine Art "Unternetz" des Internet, das von WWW-Servern gebildet wird, die Daten im HTML-Format zum Abruf bereitstellen. Im Gegensatz zur früheren reinen Textdarstellung im Internet bietet das WWW die Möglichkeiten, Textinformationen, Grafiken, Töne, Animationen und sogar Videos im Internet zu übertragen. Eine weitere Kernfunktion ist der Einsatz von Hyperlinks, die das schnelle Springen zu verwandten Informationen im WWW erlauben. Um sich im WWW zu bewegen, ist außer der Internet-Verbindung ein Webbrowser notwendig. Der derzeitige Internet-Boom ist vor allem auf die steigende Popularität des WWW zurückzuführen, das zunehmend Inhaltsträger Nummer Eins im Internet wird. Viele Anwender, die vom Internet sprechen, meinen eigentlich das WWW.

XHTML



Standard des Web-Konsortiums (W3C) für die Verbindung der Internet-Sprache HTML (Hypertext Markup Language) mit XML.